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Jeannette Denz gewinnt Gold und Bronze bei Hallen-EM in Polen
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Torun. Erfolgreicher Saisonhöhepunkt für Jeannette Denz vom Greifenpower e.V.: Bei den Masters-Hallen-Europameisterschaften in der Kujawsko-Pomorska-Arena im polnischen Toruń sicherte sich die Greifswalder Athletin in der Altersklasse W50 gleich zwei Medaillen. Mit Gold im Kugelstoßen und Bronze im Diskuswurf unterstrich sie einmal mehr ihre starke internationale Form.
Die Titelkämpfe wurden am 26. März 2026 offiziell eröffnet und laufen bis zum 2. April. Allein das deutsche Team stellt mit 441 gemeldeten Athletinnen und Athleten eines der größten Aufgebote der Veranstaltung. Für Jeannette Denz war Toruń dabei kein unbekanntes Pflaster: Bereits mehrfach war sie in den vergangenen Jahren in der renommierten Leichtathletikhalle an den Start gegangen.
Bronze im Diskus nach starker Wurfserie
Bereits am Freitag stand für Denz der erste Wettkampf auf dem Programm. Bei besten äußeren Bedingungen ging es zur Mittagszeit auf den Außenanlagen im Diskuswerfen um die ersten Medaillen. Neun Athletinnen aus verschiedenen europäischen Nationen stellten sich dem Wettbewerb.
Jeannette Denz setzte gleich im ersten Versuch mit 30,91 Metern ein erstes Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang legte sie dann noch einmal deutlich nach und steigerte sich auf 34,62 Meter. In Kombination mit einer insgesamt stabilen Wurfserie bedeutete diese Leistung am Ende nicht nur eine neue Saisonbestleistung, sondern auch den dritten Platz und damit die Bronzemedaille.
Kugelstoß-Gold mit klarem Vorsprung
Nach einem Tag Pause folgte am Sonntag ihre zweite Medaillenchance – und Denz nutzte sie eindrucksvoll. Im Kugelstoßen der Altersklasse W50 wurde die Athletin des Greifenpower e.V. ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän an die Spitze des Feldes.
Bereits im ersten Versuch brachte sie mit 12,96 Metern eine starke Weite in den Ring. Im zweiten Durchgang steigerte sie sich auf 13,07 Meter, eine Leistung, die sie im vierten Versuch noch einmal bestätigte. Damit war der Titelgewinn frühzeitig praktisch entschieden: Der Vorsprung auf die zweitplatzierte Athletin betrug am Ende knapp zwei Meter.
Anspruch bleibt hoch
Trotz des Europameistertitels zeigte sich Jeannette Denz im Anschluss gewohnt selbstkritisch. Gegenüber den Verantwortlichen des DLV-Masters-Teams erklärte sie:
„Chance gehabt, Chance genutzt. Wie sagen einige: Mit dem Titel zählt die Weite nicht. Für mich ist die Weite schon wichtig. Mit dem Titel bin ich zufrieden, so richtig zufrieden bin ich mit der Weite nicht. Den weitesten Stoß konnte ich nicht halten.“
Diese Worte unterstreichen einmal mehr den hohen Anspruch, mit dem Denz in jeden Wettkampf geht. Gemeinsam mit ihrem mitgereisten Trainer Stefan zeigte sie sich dennoch hochzufrieden mit den Ergebnissen und dem erfolgreichen Abschneiden in Polen.
Nächste Höhepunkte bereits im Blick
Nach dem starken Auftritt bei der Hallen-EM richtet sich der Blick nun bereits auf die nächsten großen Aufgaben. Mit den Deutschen Meisterschaften der Masters sowie der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Daegu im August 2026 stehen für Jeannette Denz bereits die nächsten internationalen Saisonhöhepunkte auf dem Programm.
Mit Gold und Bronze von Toruń hat sie dafür ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt – und einmal mehr bewiesen, dass sie zu den stärksten deutschen Masters-Athletinnen ihrer Altersklasse gehört.
Erstellt von Stefan Denz, Jan Pietruska
Jeannette Denz gewinnt Gold und Bronze bei Hallen-EM in Polen
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